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Das hebräische Alphabet besteht aus 22 Buchstaben. Davon haben 5 Buchstaben eine zusätzliche Form für den Gebrauch am Wortende. Die Schreibrichtung ist von rechts nach links. Alle Buchstaben sind Konsonanten. Die Vokale können mit Hilfe bestimmter Konsonanten sowie mit Vokalisationszeichen unter den Konsonanten angezeigt werden. Das System der Vokalisationszeichen (nikud) ist erst um das achte Jahrhundert herum von den sogenannten Masoreten in Tiberias entwickelt. Das waren jüdische Gelehrte in Tiberias, die angesichts der Zerstreuung des jüdischen Volkes in alle Welt und aufgrund der Tatsache, dass die hebräischen Sprache schon lange nicht mehr als Alltagssprache in Gebrauch war, die Befürchtung hatten, dass die korrekte Aussprache des biblischen Textes im Laufe der Zeit verfälscht oder sogar in Vergessenheit geraten würde. Seitdem werden dementsprechend die hebräischen Texte in Buchausgaben der Bibel und in Gebetbüchern mit Vokalzeichen gedruckt. Moderne hebräische Publikationen in Israel allerdings, wie etwa Zeitungen, Zeitschriften, Bücher oder Verkehrsschilder, haben normalerweise keine Vokalzeichen. Jeder hebräische Buchstabe hat zusätzlich zu seinem Lautwert auch einen Zahlenwert. Damit ist es möglich und traditionell auch üblich, Zahlen mit Hilfe des Alphabets darzustellen. Obwohl mittlerweile auch im Hebräischen weitgehend das arabische Zahlensystem benutzt wird, wird die Darstellung in Form von Buchstaben auch heute noch oft bei Datumsangaben nach dem jüdischen Kalender, etwa in Urkunden, auf Grabsteinen oder in religiösen Schriften, benutzt.
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Jüdisches Datum heute |
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8. Elul 5768
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Weisheit der Woche |
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Mehr als Israel den Schabbat bewahrt hat, hat der Schabbat Israel bewahrt. (Achad ha-Am) |
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